
Spieler: 1 - 2 (Splitscreen)
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Kritik
Erlebe die schönsten Original-Schauplätze der USA von der Westküste bis zur Ostküste. Wähle einen von 5 Schwierigkeitsgraden, probiere 10 Kurse einzeln aus oder begib Dich auf die große Ralley auf 14 Highways. 4 verschärfte Ami-Schlitten stehen Dir zur Verfügung. Waghalsige Überholmanöver, aggressive Geisterfahrer und rücksichtslose Trucks erwarten Euch.

Wir schreiben das Jahr 1994. Genau vor 15 Jahren erschuf Midway das Game „Cruis'n USA“.
Dieses Rennspielerlebnis sollte alles in den Schatten stellen und tatsächlich fand man fast in jeder Gamehalle einen Arcadeautomaten mit dem Spiel stehen. Der Erfolg war groß und somit lies es nicht lange auf sich warten, dass das Spiel auch für die Heimkonsole, dem Nintendo 64, kam. 4 Jahre später, stand es dann auch in unseren Regalen. Welch Freude?!?

Oh je Midway, der Schuss ging nach hinten los. Wie kann man so ein Spiel auf den Markt werfen, wo es doch viel bessere gibt, wie z.B. Gran Turismo (PS), Ridge Racer und Co.o.o. Das Spielprinzip ist eigentlich schnell erklärt: Man sucht sich einen fahrbaren Untersatz aus und entscheidet sich für die Rally oder einzelne Strecken. Dann geht’s los und bevor es eigentlich losgeht, ist man schon im Ziel. Die Strecken sind einfach viel zu kurz und auf der Straße geht es einfach nur hektisch umher. Das mag zwar im 2Spieler Modus ziemlich lustig sein, jedoch vergeht einen nach schon 20-30 Minuten der ganze Spaß.

Grafisch überzeugte das Spiel eventuell damals am Automaten, auf der N64 wirkte es einfach nur noch altbacken. Lieblos aneinander geklatschte Strecken gaben dem Spiel dann doch den Rest und somit gab es kaum etwas, was den Spieler bei Laune halten sollte. Der Sound ist typisch für ein Arcadegame und gibt dem Game wenigstens etwas Flair, kann es jedoch auch nicht mehr retten.
Etwas schwachsinnig sind auch die Kürzungen: (Zitat ogdb.de)
„In der N64-Version ist es nicht mehr möglich, Tiere die am Straßenrand stehen (z.B. Rehe) zu überfahren (diese wurden generell aus dem Spiel entfernt). Auch wurde die Washington-Cutscene am Ende des Arcade-Modus, in der u.a. der damalige US-Präsident Bill Clinton und dessen Frau Hillary vorkamen, entfernt.“
Verkauft hat sich das Spiel dennoch gut, was größtenteils wohl am Vorerfolg der Arcadeversion lag. Man hätte es jedoch dabei belassen sollen.

Fazit: Unschöne Grafiken, viel zu kurze Strecken und Spielspaß gleich 0, machen „Cruis'n USA“ zu einem unspektakulären Rennfiasko. Sicherlich werden einige Leute dem Spiel etwas abgewinnen können, mich hat es jedoch kein bisschen überzeugt. Also spart lieber das Geld, auch wenn es nicht viel kostet.
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