
Spieler: 1
Wiimote: Ja
Nunchuck: Ja
Classic Controller: Nein
GameCube Controller: Nein
50/60 Hz: Ja
EDTV/HDTV: Ja
Dolby Pro Logic II: Ja
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Kritik
Die revolutionäre Steuerungskombination aus Wii-Fernbedienung und Nunchuk könnte den Spaß und die Spannung des Sportfischens kaum perfekter ins Wohnzimmer übertragen als in Rapala Tournament Fishing. Du wirst das Gefühl haben, als hättest du die Angelrute selbst in der Hand, wenn du den Köder auswirfst, an der Angelschnur reißt und dich darauf vorbereitest, den Fang des Tages an Land zu ziehen. Du musst all deine Angelfähigkeiten mobilisieren, um einen kapitalen Barsch, einen stattlichen Lachs oder eine mächtige Forelle aus dem Wasser zu ziehen. Und glaub mal nicht, dass sich deine Beute kampflos geschlagen gibt!
Die Spieler treten in 20 Turnieren gegeneinander an. Schauplätze sind die berühmtesten Angelgewässer der Welt. Du erlebst dabei alles, was ein Leben als Profi-Fischer ausmacht. Das Spiel bietet Sportfischen in Reinkultur. Mit der Wii-Fernbedienung kannst du dein Boot steuern, um die Flüsse, Seen und das offene Meer zu erkunden und in vielversprechende Fischgründe zu gelangen. Rapala Tournament Fishing läutet eine neue Ära der Angelsimulation ein.
Leider ist das Spiel komplett auf Englisch, einzig die Anleitung ist in deutsch gehalten, was einen im Spiel aber nicht sonderlich weiter hilft. Man brauch schon einige Zeit um sich mit dem Spiel und dem HUD anzufreunden, außer man beherrscht das englisch mehr oder weniger perfekt. Es gibt eine große Auswahl an Ködern oder Ruten, wo es schwer wird die passenden bei der großen Auswahl zu finden, und es bleibt einen nichts anderes übrig als auszuprobieren, was am besten geht. Man kann auch sein Boot steuern um gute Fischgründe zu finden. Die verschiedenen Turniere sind sehr unterschiedlich schwer, so kann es sein das es im fünften Turnier schwerer ist als im zehnten. Die Auswahl der verschiedenen Angler ist auch ehr mangelhaft.

Die Grafik: Hier fällt mir nichts zu ein, es wird einen eine tolle Unterwasserlandschaft angekündigt und man bekommt etwas das ehr an grünen Schlamm mit hellgrünen Hintergrund erinnert. Die Fische sehen wesendlich besser aus und wirken total falsch in der Grafik. An der Oberfläche sieht es da auch schon wieder ganz anders aus, tolle Spiegelungen im Wasser und schicke Pflanzen am Ufer und auch im Wasser, allerdings fehlt hier die Spiegelung des eigenen Bootes, worüber man groszügig hinweg sehen kann. Die Bewegungen der Figuren wirkt auch ehr plump als flüssig.

Die Steuerung: Man kann unter verschiedenen Steuerungsarten wählen, wobei ich mit der Standart Einstellung gut zurecht gekommen bin. Es gibt auch die Möglichkeit das Spiel mit oder ohne Nunchuk zu Spielen. Sollte man Ihn mit benutzen, so kann man ihn für die Rolle als Kurbel benutzen, allerdings tut es da auch ein wildes Rumgeschüttel. Wahlweise geht es auch ohne dem Nunchuk, dann brauch man nur einen Knopf betätigen und schon wird die Schnur eingerollt. Das Boot lässt sich recht einfach steuern, aber im großen und ganzen erinnern die Bewegungen die man zuhause vor dem Fernseher ausübt ehr an gelangweiltes Rumgehampel als an Angeln.

Fazit: Das Spiel kann man getrost im Regal stehen lassen, es konnte uns weder grafisch, steuerungstechnisch noch vom Inhalt her überzeugen. Egal wie lange wir gespielt haben (ca. 20 std.) es kommt einfach kein richtiger Spielspass auf.
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